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Rügen mit Hund - erleben Sie erholsame Ferien auf Deutschlands größter Insel. Auf dieser Seite erwarten Sie wichtige Informationen über Rügens Hundestrände und die Regeln, die man bei einem Urlaub mit Hund beachten sollte. Außerdem stehen Ihnen hier viele hundefreundliche Unterkünfte auf Rügen zur Auswahl. Testen Sie einfach unsere Ferienhaus-Datenbank:

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Hundestrände auf Rügen

Kap Arkona auf Rügen mit Hund besuchen
Rügen, Kap Arkona, Leuchtturm, Ostsee
© autofocus67 - Fotolia.com

An den Stränden Rügens gelten die Bestimmungen der jeweiligen Strand- und Badeordnung. Wie in Binz, so sind in den meisten Ostseebädern Hunde am Strand in der Zeit vom 1. Mai bis zum 30. September nicht erlaubt. Ausnahmen gelten für Begleithunde von blinden und behinderten Menschen sowie für Diensthunde der Polizei und Katastrophendienste. Jedoch wurden in Binz, Sellin, Baabe, Göhren, Thiessow und Glowe spezielle Abschnitte als Hundestrand ausgewiesen. Da mancherorts während der Saison selbst dort Anleinpflicht bestehen kann, sollte man entsprechende Hinweisschilder respektieren.

In den Straßen der Kurbäder und auf der Strandpromenade sind Hunde stets an der Leine zu führen. Auch hier sind die Richtlinien der HundehVO M-V zu beachten: „Die Mitnahme gefährlicher Hunde auf Kinderspielplätze, an Badestellen oder auf Flächen, die als Liegeplatz für Menschen ausgewiesen sind, ist verboten.“ Den vollständigen Text mit Erläuterungen zu erweitertem Leinenzwang und Maulkorbpflicht findet man in Paragraph 3 unter http://mv.juris.de/mv/HuHV_MV_P3.htm. 

Hundetoiletten gibt es fast überall in ausreichender Zahl. Dieser Service war lange Zeit kostenlos. Doch einige Orte erheben mittlerweile bereits eine spezielle Kurtaxe für Hunde. Als Grund werden die steigenden Ausgaben für Aufstellung, Bestückung und Reinigung der Hundetoiletten sowie für die Beseitigung der tierischen Hinterlassenschaften angeführt. In Binz zahlen Hundebesitzer 50 Cent pro Übernachtung, in Thiessow doppelt so viel. Göhren wird ab 1. Januar 2011 ebenfalls eine Kurabgabe von 50 Cent pro Vierbeiner erheben. Dafür wird aber eine Menge geboten. Der 2,5 km lange Naturstrand von Thiessow ist ein Hundeparadies. Im benachbarten Göhren findet man zwei Hundestrände und einen Strandkorbverleih für Urlauber mit Hund.

Weitere Hundestrände gibt es in Dranske, Nonnevitz und Prora. Frühmorgens und in den späten Abendstunden werden Hunde zumeist auch am „normalen“ Strand akzeptiert. Außerhalb der Hauptsaison darf man überall ganztägig mit Hund an die Strände.

Als Rügens Badeparadies gilt die Schaabe. Selbst im Sommer findet man am zehn Kilometer langen Sandstrand zwischen Breege-Juliusruh und Glowe ein Plätzchen für sich und den vierbeinigen Freund.

Ein Geheimtipp für Mensch und Hund ist der Urlaub an den Boddengewässern. Am Breetzer Bodden kann man im beschaulichen Fischerdorf Vieregge ebenso erholsame Ferien genießen, wie in Dranske und Wiek am Wieker Bodden oder in Rügens ältestem Kurort Sagard am Großen Jasmunder Bodden.

Besonders hier im Inselnorden gibt es zahlreiche naturbelassene Strandabschnitte, wo sich niemand daran stört, wenn auch der Hund ein Bad im Meer nimmt. Zur Sicherheit sollte man die Leine aber griffbereit haben, um Probleme mit ängstlichen Menschen und/oder anderen Vierbeinern zu vermeiden.



© * Foto oben: Hund am Strand © Marinini | Dreamstime.com